Tipp's


Ausbildungsmöglichkeiten

 

Ab dem 01.02.2019 ist es möglich, die praktische Führerprüfung mit einem Automatenfahrzeug abzulegen und trotzdem darf danach ein handgeschaltenes Fahrzeug gefahren werden. 

 

Variante 1:

 

Ist zu Hause ein Automatenfahrzeug für Übungszwecke verfügbar, dann können die Fahrlektionen mit dem Automatenfahrzeug durchgeführt werden. Wenn das Interesse besteht, die Handschaltung ebenfalls zu erlernen, kann dies nach absolvierter Führerprüfung in zirka 2 Doppellektionen rasch und einfach nachgeschult werden. 

 

Variante 2:

 

Ist zu Hause nur ein handgeschaltetes Fahrzeug für private Übungsfahrten vorhanden, dann sollte die Ausbildung idealerweise von Beginn weg auch in der Fahrschule mit dem handgeschaltenen Fahrzeug durchgeführt werden, bis der Ausbildungstand ausreichend ist.

Danach können die Fahrlektionen auf dem Automatenfahrzeug abgeschlossen werden. 

 

Bei privaten Übungsfahrten sind zwingend die Bestimmungen der technischen Anforderungen für die Übungsfahrzeuge zu beachten!



Hinweise zur Fahrausbildung

 

Faktor Zeit

 

Nimm dir genügend Zeit für deine Fahrausbildung. Einerseits musst du je nach Übungs- und Terminmöglichkeiten mit bis zu einem halben Jahr an Ausbildungsdauer rechnen und andererseits ist die Prioritätensetzung massgebend. Das heisst, wenn du z.B. noch gleichzeitig LAP hast oder sonstige Verpflichtungen mit hohem Zeitbedarf, wäre es allenfalls ratsamer mit der Führerprüfung zu warten, bis genügend Zeit zur Verfügung steht. Selbstverständlich ist es auch möglich, unter bestimmten Voraussetzungen, die Führerprüfung innert wenigen Wochen zu absolvieren.

 

Faktor Geld

 

Beim Bilden des Automatismus (Fahrzeugbedienung) sind vor allem Wiederholungen notwendig. Wenn du die Fahrlektionen kurz nacheinander nehmen kannst, spart dir dies Zeit und Geld.

Gerade zu Beginn der Fahrausbildung können durch Doppellektionen grössere und schnellere Fortschritte als mit Einzellektionen gemacht werden.

 

 

Faktor Erfahrung

 

Jede vorhandene Erfahrung die du vom Strassenverkehr in die Fahrausbildung mitbringen kannst ist von Vorteil. 

Sogar nur als Beifahrer im Auto kannst du profitieren. Sei auf dem Beifahrersitz aufmerksam und schaue dir Vortrittssituationen und Signale jeweils genau an. Wenn du nicht weisst, was ein Signal bedeutet oder WER und WIESO Vortritt hat, dann sprich den Fahrer darauf an.

 

Es ist diesbezüglich auch notwendig, die Theorieprüfung nicht auswendig zu lernen, sondern die Verkehrstheorie bewusst zu verstehen.

 

 

Anmerkung:

 

Das Führen eines Fahrzeuges bedarf koordinativer- und motorischer Fähigkeiten. Hinzu kommt das Verständnis für den Verkehrsablauf, dessen Entwicklung sowie das frühzeitige erkennen von Gefahren (Verkehrssinn). Die Anzahl der Fahrlektionen wird durch die mitgebrachte Verkehrserfahrung, wie auch die privaten Übungsmöglichkeit stark beeinflusst. Es ist daher nur in Ausnahmefällen realistisch, bereits nach wenigen Fahrlektionen eine Führerprüfung zu absolvieren.

 

 

In der Schweiz ist der Durchschnitt bei 30 Fahrlektionen pro Schüler mit einem Zeitaufwand von zirka 6 Monaten.